# Wie kann man auf einem Mac M1 gleichzeitig 20 Claude-Projekte entwickeln, ohne dass Rust-Kompilierungen alles ausbremsen?
Meine Lösung: Ich nutze ungenutzte Computer zu Hause und im Büro und baue daraus einen kleinen **„verteilten Kompilierungscluster“**.
## Wie werden die Aufgaben verteilt?
Der Haupt-Mac ist nur zuständig für:
- Code schreiben
- Claude ausführen
- Editor und Terminal verwenden
CPU-intensive Aufgaben wie:
- `cargo check`
- `cargo test`
- `cargo build`
werden dagegen von anderen freien Computern ausgeführt.
## Wie bindet man sie ein?
Der ganze Ablauf ist ganz einfach:
1. **Die Projektstruktur muss nicht geändert werden**
2. **Die bisherigen Entwicklungsgewohnheiten müssen nicht geändert werden**
3. Man muss lediglich die vorhandenen Befehle mit `tutu-auto wrap` umschließen
`tutu-auto` prüft automatisch die aktuelle Auslastung jedes Computers und weist den Kompilierungsauftrag der Maschine zu, die gerade am wenigsten beschäftigt ist.
Sind alle Maschinen ausgelastet, werden die Aufgaben automatisch in eine Warteschlange gestellt. So wird verhindert, dass mehrere Computer gleichzeitig um Ressourcen konkurrieren.
## Das Ergebnis
- 20 Projekte können gleichzeitig vorangetrieben werden
- ungenutzte Computer verstauben nicht länger
- mehrere Rust-Projekte lassen sich parallel kompilieren
- auf dem Haupt-Mac laufen Claude, Editor und Terminal weiterhin flüssig
> **Der Haupt-Mac übernimmt Denken und Bedienung, die ungenutzten Computer erledigen die Schwerstarbeit.**
Wer die bereits vorhandene Rechenleistung in seiner Umgebung nutzt, bekommt kostengünstig ein flüssigeres und entspannteres Entwicklungserlebnis mit mehreren Projekten.